US-Gesetzgeber warnen Biden vor Tech-Unternehmen: Diese 5 Aktien könnten betroffen sein

Eine Gruppe von US-Gesetzgebern beider Parteien hat Präsident Joe Biden vor einer unfairen Zielsetzung der Europäischen Union gegenüber US-Technologieunternehmen gewarnt. Diese Bedenken wurden in einem Schreiben geäußert, das Reuters am Montag einsehen konnte. Im Mittelpunkt steht die Sorge, dass die europäische Technologieregelung, insbesondere der Digital Markets Act (DMA), hauptsächlich US-Unternehmen und nicht chinesische oder EU-Firmen ins Visier nimmt.

Schwerpunkt auf Fünf US-Tech-Riesen

Unter dem DMA wurden fünf große US-Technologieunternehmen – Alphabet (GOOGL), Amazon (AMZN), Apple (AAPL), Meta (META) und Microsoft (MSFT) – als sogenannte Gatekeeper-Dienstanbieter eingestuft. Ab März 2024 müssen diese Unternehmen, sowie der chinesische Eigentümer von TikTok, ByteDance, ihre Messaging-Apps mit denen von Wettbewerbern kompatibel machen und Nutzern die Wahl lassen, welche Apps sie auf ihren Geräten vorinstallieren möchten.

Die 21 Mitglieder des US-Repräsentantenhauses äußerten in ihrem Brief die Befürchtung, dass die neuen Regeln die amerikanischen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen schädigen könnten. Sie forderten Biden auf, von der EU Zusicherungen zu erhalten, dass die Regeln fair durchgesetzt werden. Unsere Führungsrolle in diesem Sektor zu sichern, ist entscheidend für unsere Wirtschaft und die amerikanischen Arbeitnehmer, hieß es in dem Brief. 

Der Brief stellte auch infrage, warum chinesische Unternehmen wie Alibaba (BABA), Huawei und Tencent nicht als Gatekeeper eingestuft wurden und warum europäische Unternehmen keiner Prüfung unterzogen wurden. Die EU hat es unerklärlicherweise versäumt, europäische Einzelhändler, Content-Sharing-Plattformen, Zahlungsdienstleister und Telekommunikationsunternehmen zu benennen, wurde kritisiert.

Sorgen um Amerikanische Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen: Aufruf an Biden zur Diplomatischen Intervention

Die Unterzeichner des Schreibens, darunter der Demokrat Lou Correa und der Republikaner Thomas Massie, forderten Biden auf, von EU-Gesetzgebern Zusicherungen zu suchen, dass der DMA nicht unfair eingesetzt wird, um US-Unternehmen zu zielen.

Die US-Regierung hat die EU bereits vor einer Überregulierung amerikanischer Technologieunternehmen gewarnt. Während der DMA noch entworfen wurde, teilte der National Security Council des Weißen Hauses EU-Vertretern mit, dass die ausschließliche Zielsetzung auf amerikanische Unternehmen deren Fähigkeit zur Zusammenarbeit beeinträchtigen würde.

Seit 2021 hat der EU-US-Handels- und Technologierat (TTC) versucht, die Technologieregelung auf beiden Seiten des Atlantiks zu harmonisieren, wobei Gesetzgeber einen Konsens zu Themen wie Lieferketten-Sicherheit, Exportkontrollen und ausländische Investitionen suchen.

Angesichts der jüngsten Bedenken von US-Gesetzgebern bezüglich der möglichen Auswirkungen des Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union auf US-Technologieunternehmen, könnten einige führende Aktien in diesem Sektor unter Druck geraten. Hier sind fünf bedeutende Unternehmen, die potenziell betroffen sein könnten:

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Potenzielle Auswirkungen des Digital Markets Act (DMA) der EU auf US-Technologieaktien

  1. Meta Platforms, Inc. (META)

Meta, das Unternehmen hinter Facebook, könnte von den europäischen Technologieregelungen betroffen sein. Der DMA zielt darauf ab, den Markteinfluss dominierender Plattformen zu regulieren, was direkte Auswirkungen auf Meta’s Geschäftsmodelle in Europa haben könnte.

  1. Amazon.com, Inc. (AMZN)

Als eines der größten Technologieunternehmen könnte Amazon von den DMA-Regelungen betroffen sein. Diese könnten den Wettbewerb und die Geschäftspraktiken von Amazon in Europa beeinflussen, insbesondere im Hinblick auf Marktplatzregulierungen und den Umgang mit Drittanbietern.

  1. Alphabet Inc. (GOOGL)

Alphabet, das Mutterunternehmen von Google, könnte ebenfalls unter dem DMA leiden. Die Regulierung zielt darauf ab, den Einfluss großer digitaler Plattformen zu begrenzen, was Google’s Such- und Werbegeschäft in Europa beeinflussen könnte.

  1. Microsoft Corporation (MSFT)

Microsoft könnte von den europäischen Regulierungen betroffen sein, insbesondere in Bezug auf seine Online-Dienste und Cloud-Geschäfte. Der DMA könnte Anforderungen an die Interoperabilität und Datenzugänglichkeit stellen, die Microsofts Betrieb in Europa beeinflussen.

  1. Apple Inc. (AAPL)

Apple, als einer der weltweit größten Technologiekonzerne, könnte ebenfalls von den DMA-Regelungen betroffen sein. Insbesondere könnten Vorschriften bezüglich des App Stores und anderer Online-Dienste Auswirkungen auf Apples Geschäft in Europa haben.

Es ist wichtig zu betonen, dass dies keine Finanzberatung darstellt und die tatsächlichen Auswirkungen des DMAs auf diese Unternehmen von verschiedenen Faktoren abhängen werden. Investoren sollten die Entwicklungen in Bezug auf die EU-Gesetzgebung und deren mögliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der genannten Unternehmen genau beobachten, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.

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